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Tirolia Spedition Ebbs
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Bing!

Ein lautes, helles „Bing“ hallte durchs Büro in Ebbs. Benni hatte die ‚Erfolgsklingel‘ des UK-Teams geläutet.

Eigentlich mag er dieses Ritual nicht so — er ist eher der bescheidene Typ. Aber als sein Transportpartner ein paar Sekunden vorher meldete: „LKW rollt fertig beladen vom Hof in Birmingham“, war der Stolz einfach übermächtig.

Wie jetzt: große Glücksgefühle, weil irgendwo in UK ein LKW losfährt?

Ja! Weil dieser Freitag Benni alles abverlangt hatte und er genau das an seinem Job liebt.

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Aber von vorne …

Klar mach ich das

Alles begann kurz nach 8 Uhr. Florian, Bennis Vorgesetzter, kam an seinen Tisch: Ob er heute bitte die Relation 72 übernehmen könne, Maxi sei krank und auf der 72 UK-Südwest sei einiges offen.

Eingeteilt war Benni auf der 30, einer Relation, die Transporte ab Luxemburg organisiert. Aber einen Kollegen hängen lassen? Kam nicht infrage: „Klar mach ich das.“

Er will den Kick

Benni ist 19 und hat bei uns die Lehre* absolviert.

Benni mag es, gefordert zu sein. „Viel zugetraut habe ich mir schon immer“, sagt er. Sein Lieblingsfach in der Mittelschule: Sport! Die anderen Fächer? Haben ihn nicht so interessiert, vielleicht, weil er oft das Gefühl hatte, die Lehrer trauen einem eh nix zu. Außer der Englischlehrerin und das hat ihm Spaß gemacht. Trotzdem war er ein guter Schüler, 2er, 3er …

Und dann?

Sportgymi war nix, Schnuppern im Handel und in einer Tischlerei war auch nix, zu wenig Kick für Benni.

Und bis zum Backstage-Day bei Tirolia war für ihn auch ein Job im Büro undenkbar. So kann man sich täuschen …

Seit seinem Lehrabschluss arbeitet Benni als Springer — er liebt die Abwechslung. Was er an jenem Morgen aber noch nicht wusste: Mit diesem ‚Klar mach ich das‘ begann einer dieser Tage, die man nicht so schnell vergisst.

Uff. Das wird eng ...

Zehn Minuten nach Florians Auftrag hatte sich Benni in die Relation eingeloggt — und verstand, was Florian mit ‚einiges offen‘ meinte. Drei LKW warteten schon in Südengland leer auf Rückladungen, drei weitere würden im Laufe des Tages entladen.

Es galt also, sechs Rückladungen zu finden … an einem Tag, an dem viele Firmen nur bis Mittag arbeiten.

‚Uff. Das wird eng.‘



Zum Verständnis hier ein paar Dispo-Basics: Jeder LKW, für den du am Freitag keine Ladung findest, steht das ganze Wochenende. Samstags dürfen LKW eigentlich fahren, aber die allermeisten Firmen sind zu. Und sonntags gilt fast überall in Europa ein LKW-Fahrverbot.

Steht ein LKW, tragen wir die Kosten von ein paar hundert Euro. Das bedeutet, uns bleibt weniger Ertrag, manchmal zahlen wir sogar drauf.

Vor allem aber nagt so etwas am Vertrauen deiner Transportpartner, und das ist in unserem Business sehr kostbar! Denn die haben den Truck für die kommende Woche ja schon irgendwo eingeplant …

"… leider nein"

Wenn Benni in seinen ersten Monaten hier eines gelernt hatte, dann das: Situationen, die dich voll fordern, gehst du mit System und mit kühlem Kopf an. Ok.

Los gehts: Kundenliste auf den Bildschirm. Wer sitzt in der Nähe der LKW? Wer könnte etwas Passendes haben?

Headset auf. Und durchtelefonieren.

Früher hätte Benni bei diesen Calls noch ein mulmiges Gefühl gehabt. Doch souverän ein Gespräch zu führen, lernt man in dem Team fast von selbst.

Nicht jeder Kunde ging ran. Von den meisten, die Benni erreichte, hörte er ein „leider nein“. Doch dazwischen eben auch ein „ja, klar“. In dieser Achterbahn der Gefühle ergatterte Benni alle ein, zwei Stunden eine Ladung. Das war gut.

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Wie ist das, wenn man so oft ein "Nein" hört?

Klar war aber auch: Alle sechs LKW würde er so nicht füllen. Also checkt er die Ladungsbörsen: Hmm … heute dünn, fast nichts.

Die müsste doch passen

So eigenständig du in der Dispo deine Relation führst, so stark unterstützen dich bei uns dein Team und deine Vorgesetzten — wenn du magst! Und an dem Tag war Benni über jede Hilfe froh.

13:45 Uhr

„Hey Benni, ich hätte hier in Nottingham eine Ladung … die müsste doch passen.“ Carina betreut die 75, ihre Relation deckt den östlichen Teil der britischen Insel ab. Der Austausch mit der 72 ist für sie Alltag. Die Ladung war perfekt und Benni entsprechend dankbar.

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Für seinen leeren Truck in Southampton fand Benni dann im Gespräch mit Korbinian von der 77 eine gute Lösung: Er schickte ihn sofort mit der Fähre Dover–Dünkirchen nach Belgien.

Bei einem guten Kunden in der Nähe von Antwerpen würde am Montag gleich in der Früh eine Ladung nach Liverpool warten. Nicht optimal — aber besser als ein LKW, der ein ganzes Wochenende steht. Fünf waren nun versorgt.

Blieb einer. Und der war der kniffligste …

Aufgeben? Nö!

15 Uhr. Noch 2 Stunden bis Dienstschluss

Erst vor einer Stunde hatte Bennis letzter LKW in der Gegend von Telford entladen. Dafür noch was zu finden? Um diese Zeit, an einem Freitag? Fünf von sechs Trucks waren unterwegs — keiner hätte ein Wort gesagt, wenn er jetzt Schluss gemacht hätte.

Aufgeben, Benni?

Nö! Dranbleiben.

Und tatsächlich: kurz vor 16 Uhr sagte ihm Freddy, ein Kunde in Birmingham, eine passende Ladung zu.

Er müsse aber vor 17 Uhr laden, denn da hätten die Lagermitarbeiter Dienstschluss.

Benni prüfte die Route … gut 50 Kilometer … Knapp. Aber machbar!

Nur noch 5 Minuten, bitte!

Er schickte dem LKW-Fahrer die Ladeadresse, der fuhr sofort los. Doch auf der M6 war der Verkehr dichter als erwartet — 17 Uhr würde sich nicht ausgehen.

Was tun?

Eigentlich hätte auch Benni um 17 Uhr Dienstschluss, aber er setzte sich das Headset wieder auf: „Hey Freddy, können deine Lagerleute bitte ein paar Minuten warten, der Verkehr …“ Ok.

Am Screen verfolgte Benni, wie der LKW zum Ziel kroch.

17:20 Uhr. OMG …

Nochmal anrufen: „Freddy, nur noch 5 Minuten, bitte!“

Dann die Meldung: LKW geladen.

17:35 Uhr. Bing!

Sprint vs. Langstrecke

Ja, in der Sales-Dispo erlebt man hin und wieder solche Sprint-Tage. Tage, die einen besonders fordern und dir gleichzeitig das unvergleichliche Gefühl schenken, wenn du dann dein Ziel erreicht hast.

Die höchste Meisterschaft in unserem Job ist aber die Langstrecke: Eine Relation langfristig erfolgreich zu entwickeln.

Wie sich so eine Route anfühlt, entdeckte Benni nur ein paar Wochen später. Er vertrat eine Kollegin im Urlaub, drei Wochen, auf der 71: Italien–UK, eine der besten Relationen der Firma.

Eine Route, die jemand über viele Jahre mit Geschäftssinn und langem Atem aufgebaut hat. Wo Kunden und Frächter durch verlässlichen Topservice und faire Preise mit der Zeit zu treuen Geschäftspartnern wurden. Der Effekt: gute Beziehungen, eingespielte Abläufe. Und viel Arbeit!

Benni: „In diesen drei Wochen habe ich meinen Überstunden-Rekord aufgestellt. Aber mit so freundlichen Kunden und Partnern flog die Zeit nur so dahin.“

Und rentiert hat es sich auch, denn am Monatsende klingelte es bei ihm wieder: am Konto. Bei Tirolia erhalten Springer dieselbe Erfolgsbeteiligung wie die Relationsverantwortlichen.

Wie wäre es mit einer eigenen Relation, Benni?

Mal sehen …

... aber im Moment nicht.

Benni bleibt vorerst Springer, denn er liebt die Abwechslung in dieser Rolle. Viel übernimmt er im UK-Team, dort hat er sich als fixer Springer etabliert. Dazwischen mal Italien, mal Spanien, mal was ganz anderes. Weil er gut in seinem Job ist, ist er von allen Teams sehr gefragt. Fühlt sich auch gut an.

Zutrauen würde er sich die eigene Relation aber auf jeden Fall. Und er weiß, diese Türe steht ihm jederzeit offen. „Ich habe Ehrgeiz, Biss und gute Ideen und damit kannst du jede Relation gut entwickeln."

Mal sehen, wie Bennis Geschichte weitergeht …

Spannender ist gerade: wie deine weitergeht.

Da du noch hier bist, hat dich an Bennis Story offenbar was gepackt.

Egal ob du frisch von der Schule oder Uni kommst, ob du mit Berufserfahrung quer einsteigen willst oder wie Benni damals eine Lehre anstrebst: Melde dich zum Backstage-Day und finde heraus, ob dieser Job und unser Team das nächste Kapitel deiner Geschichte sein könnten.

Oder lern uns zuerst im Video-Selfcheck kennen: 10 Minuten, 8 Fragen von 8 Kolleginnen und Kollegen — und ganz nebenbei merkst du, ob der Job zu dir passt.

Und du jetzt?

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