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Vom Schulfrust zur Sprachlust

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Wer Lisa heute bei ihrer Arbeit beobachtet, erlebt, wie Sie mit ihren Kunden aus Spanien und Italien am Telefon in deren Landessprache locker übers Wochenende plaudert, Preise verhandelt und die Details einer Zustellung organisiert. Kaum zu glauben: Fremdsprachen waren für sie in der Schule „so gar nicht mein Thema“.

Was ist passiert? Ganz einfach: Sie hat bei uns einen Job entdeckt, der ihr taugt. Und weil da Sprachen einfach dazu gehören, fiel ihr Lernen plötzlich leicht. Und das Beste: Es machte auch noch Spaß.
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„Nein, Sprachgenie war ich sicher nicht, hat mich einfach nicht interessiert“, blickt Lisa zurück auf Italienisch und Englisch an der HLW . Auch das Praktikum im Tessin in der 3. Klasse „hat nicht viel gebracht. Wozu auch.“

Die 4er im Abschlusszeugnis 2016 waren ok. Sprachen werde sie nie mehr brauchen, sie wolle ja Hebamme werden. Doch dann riet ihr ein Kollege, doch mal bei Tirolia zu schnuppern. Und der Tag war dann einfach voll cool. Der Job und dieses Team, das würde ihr wirklich taugen. Wären da nicht die Sprachen ... 

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„Keine Sorge, bei den Sprachen starten bei uns alle mehr oder weniger bei 0“, erfuhr Lisa im Gespräch mit Geschäftsführer Michael Lukasser. Das Vokabular der Transportwelt sei für die Allermeisten komplettes Neuland.

In den Teams arbeite man aber stets mit Leuten, die das alles in der jeweiligen Fremdsprache fließend beherrschen. Mit deren Unterstützung lerne man schnell. Nur wollen, das müsse man. 

Lisa wusste, sie will. Und obwohl sie im Sommer 2016 auf die Hebammenschule in Innsbruck aufgenommen worden wäre, entschied sie sich für Tirolia.

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Schon am ersten Tag drückte ihr die Betreuerin das Headset in die Hand: „Du kannst ja eh Italienisch, also rufen wir mal Kunden in Italien an.“ Schweißausbruch! Durchatmen: Satz für Satz ging die Betreuerin mit ihr das Gespräch vorher durch. Lisa notierte sich Formulierungen auf einem Spickzettel.

Am Anfang habe sie so gut wie nichts verstanden. Doch die Gesprächspartner seien eh voll nett gewesen. (So wie fast immer, wenn Menschen merken, du bemühst dich, in ihrer Sprache zu reden.)

Nach ein paar Stunden gingen ihr diese Gespräche schon leichter von der Hand. In den kommenden Wochen spielte sie mit den Coaches und anderen im Team solche Dialoge immer wieder durch. Lisas holpriges Italienisch wurde immer flüssiger. 
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2017 übernahm Lisa einige Spanien-Verbindungen. Spanisch? Konnte sie kein Wort. Anfangs probierte sie es mit Englisch. Doch das beherrschen nur wenige Spanier wirklich gut. Tja, wollte Lisa gute Geschäfte machen, würde sie wohl Spanisch lernen müssen.

Die Spanischprofis im Team unterstützten sie wie üblich nach Kräften: Gespräche durchgehen und üben, Spickzettel vorbereiten, ... Schon nach ein paar Wochen besprach Lisa mit ihren iberischen Kunden zentralen Dinge rund um Transportabwicklung.

Doch wirklich gute Geschäfte verlangen mehr. Lisa fand, es war höchte Zeit für einen Spanischkurs. Gut, dass Sprachtrainings bei Tirolia immer von der Firma bezahlt werden.
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Sprachunterricht bei Tirolia, das ist was ganz anderes wie in der Schule. Lisa bekamm sogar ihre ganz persönliche Sprachtrainerin. Mit Samara übte sie an 10 Abenden für jeweils 1 ½ Stunden genau die Themen, die sie im Alltag braucht.

Schwerpunkt im Kurs war das Reden. Denn die Aussprache im Spanischen, die ist ‚muy complicado‘. „Am nächsten Tag habe ich alles Gelernte gleich ausprobiert. Da merkst du dir die Dinge viel schneller.“ Man spüre jeden Tag, wie man besser werde, und das habe sie sehr motiviert.  
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Mit den Erfahrungen bei Tirolia hat Lisa  große Lust auf Sprache entwickelt. Da gehört permanentes Lernen einfach dazu. Neben ihr am Schreibtisch liegt deshalb immer ein Notizblock.

Fällt in einem Telefonat ein ihr noch unbekanntes Wort, notiert sie es hier, sucht sich dann online die korrekte Übersetzung und schreibt sie dazu.

In Pausen oder am Abend „büffelt“ sie dann schon mal die neuen Vokabeln. Aber das tut sie sehr gerne, denn schon am nächsten Tag kann sie es brauchen.

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Zu guten Geschäftsbeziehungen gehört es natürlich auch, dass man seinen Kunden und Partnern neben dem rein Fachlichen auch mal über Alltägliches plaudern kann. Lisa genießt heute diesen Smalltalk, denn er macht Spaß und ist dem Geschäft zuträglich.

„Ziemlich cool um Alltagssprache zu lernen, sind Kinderserien wie Pepper Pig“, sagt Lisa. Das seien einfache Sätze und in einem sehr angenehmen Tempo gesprochen. Und mit den lustigen Geschichten mache das Lernen auch mehr Spaß. Auf YouTube finde man jede Menge geeigneter Folgen in jeder denkbaren Sprache.
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In ihrem Team, mit ihren Kunden und Partnern fühlt sich Lisa pudelwohl. Sie weiß, im Urlaub in Italien plaudert sie bei jedem Gespräch  locker mit. Und auch in Spanien würde sie gut durchkommen – nach nur 2 ½ Jahren lernen.

Manchmal ärgert sie sich, dass sie damals in der Schule bei den Sprachen nicht besser aufgepasst hat. Aber .… später ist man immer klüger. 

„Ich hätte große Lust, noch eine vierte Sprache zu lernen. Am liebsten eine Osteuropäische.“ Sie weiß ja, dass so etwas hier gut machbar ist. Aber: Das muss jetzt noch ein wenig warten. Denn im Moment baut Lisa gerade ein Haus. Aber wenn das dann fertig ist ...  
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